Hanfsamen anpflanzen

Man sollte, wenn man Hanfsamen anpflanzen möchte immer daran denken, dass die Hanfpflanze und ihre Teile als Drogen gelten und diese Bestandteile in Deutschland verboten sind. Dieses Verbot beinhaltet auch den Erwerb, den Handel und die Werbung von den Bestandteilen der Hanfpflanze als Droge. Nur der Erwerb und der Besitz von den Hanfsamen ist in Deutschland legal.

Mit Geduld Hanfsamen anpflanzen

Will man die Hanfsamen anpflanzen, so muss man auf eine sehr gute Qualität der Samen achten. Die Samen sollten mittel- bis dunkelbraun sein. Es können sich auf der Samenschale auch dunkle Flecke befinden. Diese Flecke sind bei den Samen meistens ohne größere Bedeutung. Die Samenkapsel sollte unverletzt, sowie unbeschädigt sein. Wenn die Samenkapseln aufgeplatzt, eingerissen oder beschädigt sind, sind diese Samen wertlos.

Bei der Keimung der Hanfsamen spielt das Wasser eine große Rolle. Denn die Samenkapsel benötigt während der Keimungszeit genügend Feuchtigkeit. Wenn die Samenkapsel genug Feuchtigkeit aufgenommen hat, fängt die Wurzelbildung an. Die Wurzeln durchbrechen dann die Kapsel, dieser Vorgang dauert ungefähr 2-3 Tage. Wenn die Hanfsamen bei der Pflanzung älter waren, benötigen diese bei dem Vorgang 7-14 Tage. Sollten aber nach drei Wochen keine Veränderungen zu sehen sein, so werden aus den Samenkapseln keine Hanfpflanzen heranwachsen.

In der Phase der Keimung gibt es die unterschiedlichen Methoden die Keimung heran zu treiben. Die erste Methode ist die Samen auf einen Teller mit feuchtem Zellstoff zu legen. Wenn man sie auf den ersten Teller gelegt hat, deckt man diesen Teller mit einem zweiten Teller ab. Diese Konstruktion sollte man dann bei einer Temperatur von 21 °C lagern. Hierbei sollte immer darauf geachtet werden, dass der Zellstoff immer feucht ist. Sollten die Wurzel dann austreten und etwa 5mm lang sein, kann man die gekeimten Samen umpflanzen.

Keimlinge vorsichtig umtopfen

Die gekeimten Pflanzen sollten dann in ein kleines Gewächshaus untergebracht werden. Bei den Töpfen sollte man am besten Plastiktöpfe verwenden. Die Plastiktöpfe sollten ein Fassungsvermögen von 5 Litern haben. Aber besser wären 10 Liter oder 20 Liter. Aber das kommt immer auf die gewünschte Größe der Hanfpflanze an. Denn in einem Plastiktopf mit einem Fassungsvermögen von 10 Litern kann die Hanfpflanze eine Höhe von 2 Metern bekommen.

Bei der Erde hat sich die Friedhofserde bewährt. Diese Erde erhält man in Gärtnereien. In dieser Erde kann man dann die zarten und empfindlichen Hanfsamen anpflanzen. Wenn die Keimlinge umgetopft sind, sollte es man vermeiden diese schon unter die 400 Watt Lampe oder direkt in die Sonne zu stellen. Denn die Keimlinge können hier sehr schnell Verbrennungen oder schwere Schädigungen bekommen.

Während des Wachstums benötigen die Keimlinge auch den richtigen Dünger. Es gibt den biologischen Dünger und den chemischen Dünger. Der chemische Dünger ist sehr einfach im Gebrauch und fix fertig in der Zusammenstellung. Die Keimlinge benötigen bei ihrem Wachstum auch das richtige Licht. Da Lampe sollte eine UV-Lampe mit 400 Watt sein oder ein paar Stunden Sonnenlicht am Tag. Die Lampe sollte in regelmäßigen Abständen aus und ein geschaltete werden. Das ist sehr wichtig. Aber auch die Umgebungstemperatur ist bei dem Wachstum sehr wichtig. Die Umgebungstemperatur sollte zwischen 20 °C und 27 °C liegen. Sollte aber die Lebensdauer der Hanfpflanze verlängert werden, sollte die Umgebungstemperatur bei 24 °C liegen.