Cannabis Anbau
Die grundlegenden Voraussetzungen für den Cannabis Anbau sind ein guter Nährboden, ausreichende Nährstoffzufuhr sowie gute Temperatur-, Licht und Luftfeuchtigkeitsverhältnisse. Normale Erde mit einer Lehmschicht, welche die Wasserabfuhr und Nährstoffaufnahme sicherstellt, sollte einen pH-Wert zwischen 6 und 7 haben.
Die Temperatur sollte bei 24-30 Grad Celsius gehalten werden, während die Pflanzen je nach Wachstumsphase zwischen 16-20 Stunden Licht beziehungsweise 4-8 Stunden Dunkelheit ausgesetzt werden (Indoorbereich). Sind alle obengenannten Vorraussetzungen optimal erfüllt, so kann letztlich noch eine zu niedrige Kohlenstoffdioxidkonzentration zum limitierenden Faktor werden, der das Pflanzenwachstum hemmt. Abhilfe schaffen hier z.B. Kohlenstoffdioxidgeneratoren.
Geduld beim Cannabis Anbau
Als erstes werden im Keimungsprozess die Hanfsamen höchstens 24 Stunden in einer Tasse Wasser komplett untergetaucht und anschließend solange in einem warmen, feuchten Handtuch gelagert, bis die Wurzeln anfangen zu sprießen. Danach werden die Samen vorsichtig in den Nährboden gesetzt. Die 1-4 Wochen dauernde Setzlingsphase beginnt, wenn die Pflanze den Erdboden duchbricht und sich kleine Keimblätter bilden. Die Pflanze ist in dieser Phase sehr anfällig, es sollte eine hohe Lichtintensität und Luftfeuchtigkeit gegeben sein.
In der bis zu 2 Monate anhaltenden vegetativen Phase wächst Cannabis stetig, neue Blätter sprießen und die Wurzeln dringen tiefer ins Erdreich. In ihrem Verlauf werden für den erfolgreichen Cannabis Anbau mindestens 18 Stunden Licht täglich empfohlen. Sie endet wenn das Geschlecht der Planzen erkennbar wird und deren Reproduktionsphase einsetzt. Jetzt werden die männlichen Cannabispflanzen gepflückt, denn sonst würden nach der Pollution die weiblichen Pflanzen statt der THC-haltigen Knospen eher Samen produzieren.
Zuletzt werden die weiblichen Pflanzen bis zu 12 Stunden Dunkelheit ausgesetzt, ihnen wird der bevorstehende Winter vorgegaukelt. In einem letzten Versuch sich fortzupflanzen bilden sie Knospen, die klebrige, weiße Harzdrüsen enthalten. Diese Knospen haben den höchsten THC-Gehalt.